'lustiges' aus dem maskenbefreiten alltag

5. März 2021

 

Kürzlich ein Passagier im Zug:

 

Sie sollten vielleicht eine Maske anziehen!

Nein, ich habe ein Attest. Ich bin befreit. Und ich hoffe Sie auch bald! 😂

 

 

Neulich ein Verkäufer - oder vielleicht der Filialleiter - im Coop:

 

Ziehen Sie eine Maske an!

Nein, ich habe ein Attest.

Dann müssen Sie das mir zeigen.

Nein, sie sind doch nicht Polizist.

Ich diskutiere nicht.

(Ich krame es heraus...)

Finden Sie das in Ordnung, dass Sie Aufgaben für den Staat übernehmen müssen?

Ich diskutiere nicht.

Glauben Sie, ich habe kein Attest und lüge sie fadengrad an?

Ich diskutiere nicht!

Wir sollten aber im Diskurs bleiben in dieser  komischen Situation, finden Sie nicht?

Abgang.

 

 

friedliche rebellion

22. Februar 2021

 

Diese Zeilen schreibe ich vor allem für jene Menschen, welche mich im Moment nicht verstehen und Angst haben, dass ich zu viel Energie in die Corona-Thematik einbringe.

Ich habe eine andere respektive eigene Sicht auf die momentane weltweite Situation, welche mich sehr glücklich macht. Ich verweise auf meinen Text auf dieser Homepage (www.bernadetteboehlen.ch/hier und jetzt) welchen ich im März 2020 geschrieben habe und welcher für mich immer noch stimmig ist.

 

Ich bin mit mir selbst absolut im Reinen und spüre genau, wo es mich hin zieht. Ich sehe in der jetzigen Situation vor allem eine grosse Chance, ganz Vieles zu ändern. Ich bin überzeugt, dass sich nun früher oder später jeder Mensch updaten muss und herausfinden muss, was er oder sie möchte und was für ihn oder sie stimmt, und das kollektive "Machen und Kaufen, was im Fernsehen kommt" wird irgendwann vorbei sein. 

 

Glücklicherweise kenne ich im näheren und weiteren Umfeld, sogar bis nach Amerika, Leute persönlich, welche mich sehr gut verstehen und gleich denken. Und wir alle miteinander sind etwas Neues am Kreieren, das von allein entsteht, einfach durch unsere Haltung und unser intuitives Tun. Und was da entsteht ist sehr schön. Aber man kann dies erst richtig verstehen, wenn man einmal seine Nase hineinsteckt oder einen Schritt in diese Bewegung hinein macht, welche überhaupt nichts Bedrohliches hat, aber welche von den Verteidigern des alten Systems als extrem gefährlich wahrgenommen wird. Das neue System wird das Alte sowieso ablösen, und davor haben natürlicherweise die Machthaber Angst, welche vom alten System auf materieller Ebene extrem profitieren.

 

Niemand muss jetzt Angst haben, dass ich meine Familie vernachlässige oder verrückt werde, denn ich mache das alles im vollen Bewusstsein, und es erfüllt mich so sehr mit Energie, das ich auch viel Anderes mit mehr Leichtigkeit anpacken kann. 

Ich nehme auch gewisse Dinge nicht mehr so bierernst - gerade was die Kinder anbelangt. Ich sehe das Verhalten der Kinder eher so wie eine Wetterlage, die man so nehmen soll, wie sie ist, und die auch wieder weiterzieht.

Und wir Erwachsenen können sehr viel lernen aus den Problemen unserer Kinder. Wir können sie versuchen zu verstehen, wir können sie begleiten, unterstützen, und - was für mich ganz wichtig ist - wir können uns für ihre Gedanken interessieren. Denn sie sind neue Seelen, sie haben neue Ideen und viel Energie. Und sie möchten ihr Geschenk in diese Welt tragen. Dies ist für uns Erwachsene eine unglaubliche Gnade und Ehre.

 

 

 

LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST

15. Februar 2021

 

Auch diese Weisheit ist nicht neu. Ich dachte immer, es geht hier vor allem um das Gegenüber, welches man einfach lieben soll, wie es ist. Dies stimmt natürlich, aber es ist eben nur möglich, wenn man sich selbst liebt. Hier fängt alles an.

Ich durfte in letzter Zeit lernen, mich selbst so zu lieben und anzunehmen wie ich bin. Dadurch sorge ich gut für mich und erfülle mir möglichst alle meine Bedürfnisse, auch wenn dies für mein Umfeld zum Teil überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Da ich aber dadurch in einen Zustand fast permanenter Zufriedenheit komme, profitieren meine Mitmenschen auch von meiner Selbstliebe.

Ganz schön ist es für mich momentan mitzuerleben, wie es einigen Menschen in meinem Umfeld - vor allem Frauen - ganz ähnlich geht. Wenn wir uns so begegnen, können wir einen kompletten Regenbogen an Glückseligkeit teilen. Und das fühlt sich göttlich an.

 

 

ORA ET LABORA (BETE UND ARBEITE)

11. Februar 2021

 

Als ich kürzlich am Hausarbeiten verrichten war, kam mir dieser Spruch aus dem Lateinunterricht in den Sinn. Heute nennt man das Work-Life-Balance. Bezeichnend für unsere Zeit ist, dass zuerst 'Work' kommt und dann 'Life'. Bei ORA ET LABORA ist es umgekehrt. Ob das bewusst so erdacht wurde oder nicht, werde ich nicht nachforschen, aber für mich steht fest, dass heute für die meisten Menschen 'Work' an erster Stelle stehen soll, und 'Life' soll man dann auch noch irgendwie hinkriegen.

Ich denke aber, zuerst zu beten, zu spüren, zu überlegen und auszutauschen, bevor man in eine Aktion geht, macht mehr Sinn. Das ORA steht für mich für alles Lustvolle, Verspielte und Weibliche*. Das LABORA für das Zielorientierte, Kraftvolle und Männliche*. Beides ist wichtig im Leben, und beides soll gleichviel Raum und Bedeutung haben. Wenn wir uns als Gesellschaft dessen bewusst werden, werden wir automatisch der Familie, den Freunden, allen Menschen und der Natur wieder mehr Raum und Bedeutung geben. Konkret heisst das für mich: Wir arbeiten weniger, verbringen mehr Zeit mit der Familie, mit Freunden und mit dem, was uns wirklich tief im Herzen erfüllt. (Viele Menschen wissen noch gar nicht, was das für sie ist, da sie ihr Leben lang beschäftigt waren, das zu erfüllen, was von ihnen verlangt wurde.) Wir bezahlen soziale, weibliche Berufe besser, da wir uns ihrer grossen Bedeutung für die Gesellschaft bewusst werden. Wir konsumieren weniger 'Ramsch', da wir andere Wege finden werden, um Zufriedenheit zu erlangen. Dies alles wird sich positiv auf unsere Erde auswirken, und sie wird ihrerseits aufblühen und uns alle erfreuen.

Ich weiss, ich bin gerade sehr optimistisch, aber am Anfang steht das Wort. Und aus dem Wort kann sich so vieles entwickeln...

 

*Diese Begriffe stehen nicht für 'die Frauen' oder 'die Männer', sondern für die zwei sich ergänzenden Pole 'Heiss' und 'Kalt', 'Oben' und 'Unten', 'Sonne' und 'Mond' etc...