KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Klassische Homöopathie nach dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann ist eine sanfte Möglichkeit, Krankheiten und Beschwerden zu behandeln. In der sogenannten Anamnese versucht die Homöopathin einen Patienten in seinem ganzen Wesen zu erfassen. Das heisst, sowohl körperliche als auch psychische und geistige Symptome und Eigenarten sind von Bedeutung für die Wahl des homöopathischen Arzneimittels.

Eine Auswahl an Beschwerden, die sich gut homöopathisch behandeln lassen:

  • Akne
  • Allergien
  • Blasenentzündung
  • chronische Schmerzen
  • Erschöpfung
  • Hitzewallungen
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Mittelohrentzündung
  • prämenstruelles Syndrom
  • Reizdarm
  • Schlafstörungen
  • Schwangerschaftsübelkeit
  • Übergewicht
  • Unfruchtbarkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Verstopfung
  • und viele mehr



WIE WIRKT HOMÖOPATHIE?

Die Wirkweise der homöopathischen Arzneimittel ist (noch) nicht abschliessend erforscht. Sie beruht auf empirischen (erfahrungsgemässen) Prüfungen. Die pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Grundsubstanzen werden stark potenziert, das heisst mit Wasser verdünnt und verschüttelt. Ab einer gewissen Potenz sind keine Moleküle der Grundsubstanz mehr auf den homöopathischen Kügelchen (Globuli) oder in den Tropfen nachweisbar. Man geht aber davon aus, dass eine energetische Information im Wasser gespeichert ist, die bei der Einnahme auf die Lebenskraft der Patientin einwirkt.

 

WIE LÄUFT EINE BEHANDLUNG AB?

Beim Erstgespräch geht es darum, dass sich die Homöopathin ein genaues Bild über Ihre Persönlichkeit machen kann. Dazu befragt sie Sie zu Ihren körperlichen und psychischen Symptomen, Ihren Ess- und Schlafgewohnheiten, Ihrem sozialen Umfeld und vielem mehr. Dieses Gespräch kann bis zu zwei Stunden dauern. Nach der Auswertung (Repertorisation) bekommen Sie Ihr homöopathisches Mittel in Form von Globuli (Kügelchen) oder Tropfen mit einer Beschreibung der Einnahme. Bei chronischen Beschwerden wird in der Regel erst nach ca. zwei Monaten ein Folgegespräch geführt, um die Wirkung des homöopathischen Mittels zu überprüfen und allenfalls auf ein anderes zu wechseln. Bei Akutfällen ist die homöopathische Therapeutin froh um eine kurze telefonische Rückmeldung.

 

WAS IST ZU ERWARTEN?

Bei chronischen Leiden macht es Sinn, der homöopathischen Behandlung und den Selbstheilungskräften Zeit zu lassen. Es ist gut möglich, dass nach ein bis zwei Monaten eine Besserung oder Heilung eintritt, aber es kann auch ein Jahr dauern. Häufiger als alle sechs Wochen werden Sie jedoch in der Regel nicht aufgeboten.

In Akutfällen wirkt die Homöopathie innert Minuten bis Stunden. Falls das richtige Mittel nicht gefunden wird, empfehle ich Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) oder Schulmedizin. 

 

KOSTEN

Die Kosten der homöopathischen Behandlung werden in den meisten Fällen von der Zusatz- respektive der Alternativversicherung zu 75% übernommen. Fragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse nach.